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Maßnahmen gültig seit 12.12.2021

Maßnahmen gültig seit 12.12.2021

Sehr geehrte Mitglieder,
folgende Eckpunkte gelten ab sofort:
• 2G Nachweis und FFP 2 Maskenpflicht für die Kunden
• Covidbeauftragter und Präventionskonzept unabhängig von der Betriebsgröße (Friseurvorlage wird derzeit bearbeitet)
• Empfehlung eines 2 Meter Abstandes zwischen Personen die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben

Maskenpflicht beim Kunden entfällt:
1. wenn dies zur Erbringung einer körpernahen Dienstleistung notwendig ist oder diese sonst verunmöglicht würde
2. bei Kindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr; vom vollendeten 6.bis zum vollendeten14.Lebensjahr ist MNS statt FFP2 erlaubt
3. bei Schwangeren, hier ist MNS ausreichend

Ausnahmen vom 2G Nachweis:
1. Bei Kindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr entfällt der Nachweis
2. Bei Kindern vom vollendeten 6. Lebensjahr bis drei Monate nach dem vollendeten 12. Lebensjahr reicht ein 3G Nachweis, wobei der Antigentest nicht mehr als 48 Stunden alt sein darf
3. Bei Kindern ab dem dritten Monat nach dem vollendeten 12. Lebensjahr bis zum Ende der allgemeinen Schulpflicht ist 2,5G erlaubt (PCR-Test der maximal 48 Stunden alt sein darf)
4. Für Schwangere und Personen mit medizinischer Begründung ist statt einer Impfung auch ein PCR-Test ausreichend der nicht mehr als 48 Stunden alt sein darf
Ort der beruflichen Tätigkeit – Inhaber, Betreiber, Mitarbeiter
• 3G Nachweis und FFP2 Maskenpflicht (beides gilt auch für mobile Friseure)
PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden, ein Antigentest nicht älter als 24 Stunden, gerechnet ab der Probenahme, sein
• Covid Beauftragter und Präventionskonzept sind in diesem Bereich erst notwendig, wenn am Standort mehr als 51 Mitarbeiter beschäftigt werden. Einschränkungen bezüglich Konsumation sind weder in der Bundesverordnung noch in der Wiener Landesverordnung vorgesehen.
Kurzarbeit und Trinkgeldersatz
1. Da es bereits zu Ablehnungen der Kurzarbeits-Beihilfen gekommen ist, weisen wir auf folgende Vorgangsweise hin um Ablehnungen zu vermeiden:
In der Sozialpartnervereinbarung müssen die Unternehmen die Option Trinkgeldersatz (IV. Z 4 lit d in der Sozialpartnervereinbarung) ankreuzen.
2. Bei der Abrechnung der Ausfallsstunden ist die Bemessungsgrundlage (Brutto vor Kurzarbeit) ab 01. Dezember 2021 um 5% zu erhöhen. Dadurch erhöht sich das Nettoentgelt für Mitarbeiter in Kurzarbeit, aber auch die den Unternehmen zustehende Beihilfe. Sollte es dadurch zu einem niedrigeren Nettoentgelt kommen (v.a. weil durch die +5% die Schwellen 1.700 Euro und 2.685 Euro überschritten werden), bleibt die Bemessungsgrundlage unverändert (keine Erhöhung um 5%).
3. Voraussichtlich ab 6.12. müssen die betreffenden Unternehmen auch bei der AMS-Antragstellung bestätigen, den Trinkgeldersatz zu zahlen (die Zahlungspflicht gilt aber auch für Anträge davor!).
4. Die außertourliche Erhöhung erhöht nicht die SV-Beitragsgrundlage im jeweiligen Kurzarbeitszeitraum und hat keinerlei Wirkung nach der Kurzarbeit.
5. Wurde die Bemessungsgrundlage während der laufenden Kurzarbeitsphase (Phase 5, die frühestens ab 1.7.2021 begonnen hat) bereits erhöht (z.B. wegen Vorrückung), verringern sich die +5% entsprechend.
6. Die ÖNACE Nummer der Friseure lautet 96.02-1 Frisörsalons

Weitere Informationen gibt es hier (werden laufend ergänzt):
• Kurzarbeit
• Härtefallfonds
• Informationsseite des Sozialministeriums zu den Aktuellen Maßnahmen
• Corona-Infopoint der WKO
• Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Corona im betrieblichen Alltag
• Informationsseite der Bundesinnung
• Förderungen
• Zur GreenCheck-App
• Aushang Friseure

Freundliche Grüße

Mst. Marcus Eisinger
Landesinnungsmeister
Dr. Kurt Schebesta
Landesinnungsgeschäftsführer

Friseure, Landesinnung Wien
Wirtschaftskammer Wien

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